Comeback der Vermieterbescheinigung!

Comeback der Vermieterbescheinigung!
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Nach über 10 Jahren wird die Vermieterbescheinigung wieder eingeführt. Manch Vermieter würde staunen, wenn er sehen würde, wer alles unter der Adresse seiner Immobilie gemeldet ist. Seit 2002 die Vermieterbescheinigung abgeschafft wurde, kommt es immer wieder zum Missbrauch von Adressen, die nur zum Schein angegeben wurden.
Ab 01.11.2015 müssen „Wohnungsgeber“ dem Mieter nun wieder den Ein- und Auszug bestätigen. Näheres regelt § 19 des Gesetzes zur „Fortentwicklung des Meldewesens (MeldFortG) vom 3. Mai 2013“. Der Mieter wird wieder verpflichtet, bei einer An- oder Abmeldung beim Einwohnermeldeamt die Vermieterbescheinigung vorzulegen (§ 23Abs. 1 MeldeFortG).
In der Vermieterbescheinigung muss der Vermieter dem Mieter den Ein- und Auszug schriftlich oder elektronisch innerhalb von zwei Wochen bestätigen. Die Bestätigung muss Name und Anschrift des Vermieter, die Anschrift der Wohnung, das Einzugs- oder Auszugsdatum und die Namen der meldepflichtigen Personen enthalten.
Vermieter, die einen Ein- oder Auszug nicht oder nicht richtig bestätigen, riskieren ein Bußgeld bis zu 1.000 Euro. Laut Gesetz ist es außerdem ausdrücklich verboten, jemandem eine Wohnungsanschrift für eine Anmeldung anzubieten, obwohl ein tatsächlicher Bezug der Wohnung durch ihn nicht stattfindet bzw. nicht beabsichtigt ist. Hierfür droht sogar ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro.

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